Unternehmensnachrichten
Die deutsche Fahrschulgruppe 123fahrschule SE hat für das Geschäftsjahr bis zum 30. Juni 2025 einen Rückgang der Ergebnisse im Vergleich zum Vorjahr bekannt gegeben. Die Hauptursache für den Abschwung liegt in einmaligen Personalkosten und Betriebsausgaben, die überwiegend mit der Vergütung des ehemaligen Geschäftsführers verbunden sind. Zusätzlich hat die systematische Anpassung der Forderungen aus Studierendenkrediten das berichtete EBITDA in den negativen Bereich gedrängt.
Bereinigtes EBITDA
Unter Ausschluss dieser einmaligen Posten verzeichnete die Gruppe dennoch ein leichtes Wachstum des bereinigten EBITDA gegenüber dem Vorjahr. Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass die Kerngeschäftsaktivitäten von 123fahrschule SE stärker und nachhaltiger sind, als die unveränderten Zahlen vermuten lassen.
Prognose 2026
Das Management hat seine Prognose für das Geschäftsjahr 2026 aktualisiert und strebt ein leicht höheres EBITDA‑Band an. Dabei betont das Unternehmen, dass die jüngste Ausweitung des Filialnetzes sowie Effizienzgewinne in der KI‑gestützten Trainingsplattform die Erwartungen unterstützen. Die neue Planung legt nahe, dass die Gruppe die jüngsten Investitionen in Technologie und Infrastruktur als entscheidend für die zukünftige Wertschöpfung erachtet.
Markt‑ und Analysten‑Reaktionen
Der Markt bleibt vorsichtig optimistisch. Analysten hoben hervor, dass die zugrunde liegenden Geschäftsaktivitäten nach den Bilanzbereinigungsmaßnahmen klarer erscheinen. Sie beobachten, dass die Gruppe durch die Anpassung der Forderungsbilanz und das Ausblenden von einmaligen Kosten ein realistischeres Bild ihrer operativen Leistungsfähigkeit liefert.
Die Unternehmensnachrichten von 123fahrschule SE zeigen, dass das Management proaktiv auf strukturelle Herausforderungen reagiert und gleichzeitig die Entwicklung von Kernkompetenzen, insbesondere in der digitalen Lernplattform, als Treiber für zukünftiges Wachstum nutzt.




