Unternehmensnachrichten

Die Aktien der Adidas AG verfielen nach der Bekanntgabe der Quartalszahlen für das zweite Quartal, die ein schwächeres Gewinnwachstum aufwiesen als von Analysten prognostiziert. Der Kursrückgang resultierte vor allem aus gestiegenen Marketing‑ und sonstigen Betriebskosten, die die starke Umsatzsteigerung ausglich. Trotz des Rekordumsatzes blieb die Rentabilität hinter den Erwartungen zurück.

Der Markt drückte die Aktie gegen einen wichtigen Unterstützungsbereich nahe 160 €. Mehrere Analysten sehen im Bereich einen potenziellen Aufschwung. Gleichzeitig hat der Vorstand die Genehmigung eines signifikanten Aktienkaufprogramms durch den Geschäftsführer Bjørn Gulden erteilt. Gemäß den deutschen Wertpapiergesetzen wurde die Transaktion offengelegt. Es handelte sich um den Kauf von rund 500.000 Aktien zum Preis von etwa 159 € pro Stück. Das Gesamtkaufvolumen von ca. 509.000 Aktien stellt einen geringen Anteil des gesamten Handelsvolumens dar.

Die kombinierte Wirkung des Ergebnisfehlers, des Aktienrückkaufprogramms und der technischen Marktpositionierung lässt vermuten, dass sich der Kurs der Adidas‑Aktie voraussichtlich in der Nähe der aktuellen Unterstützungszone stabilisieren wird. Investoren warten nun auf weitere Hinweise zu Kostenkontrollmaßnahmen und zum Ausblick für das kommende Jahr, um die zukünftige Entwicklung genauer einschätzen zu können.