Unternehmensnachrichten
E.ON-Aktien verzeichneten im Frankfurter Handel einen deutlichen Kursrückgang und erreichten dabei den niedrigsten Stand seit Januar. Der Abverkauf wurde ausgelöst, nachdem die Bundesnetzagentur ihren Entwurf für die fünfte Gasnetze-Regelung veröffentlicht hatte.
Der Entwurf sieht eine maximale Eigenkapitalrendite von 3,76 % für Gasversorger vor, was deutlich unter den Renditeerwartungen der Investoren liegt. Die Marktreaktion spiegelt Bedenken wider, dass die reduzierte Rendite künftig die Erträge aus Investitionen nicht nur im Gasgeschäft, sondern auch im breiteren Stromsegment des Unternehmens beeinträchtigen könnte. E.ON betonte, dass der Entwurf noch einer weiterführenden Prüfung unterzogen werde, bevor eine endgültige Bewertung vorliegt.
Im Rahmen einer breiteren europäischen Marktsitzung mit gemischter Performance war der Kursrückgang der E.ON-Aktie am ausgeprägtesten. Der Abverkauf trug damit zu einer Woche voller Volatilität für die Gruppe bei.




