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In den letzten Wochen hat die Aumann AG ihre finanzielle Stabilität unterstrichen, indem das Unternehmen einen Netto‑Liquiditätspuffer von etwa 148 Millionen Euro offengelegt hat. Dieser Betrag entspricht einem beträchtlichen Anteil des aktuellen Marktwertes des Unternehmens und signalisiert zugleich, dass die Gesellschaft in der Lage ist, kurzfristige Verpflichtungen problemlos zu erfüllen. Gleichzeitig bleibt der Aktienkurs nahe dem 52‑Woche‑High und verzeichnet seit Jahresbeginn einen Anstieg von nahezu 14 %.

Der Umsatz des Unternehmens hat sich im vergangenen Geschäftsjahr auf rund 204 Millionen Euro belaufen. Trotz des leichten Rückgangs der Umsätze im Segment Elektromobilität sind die Aufträge für die „Next Automation"-Linie – ein Produktportfolio, das Ausrüstungen für Luft‑ und Raumfahrt, Medizintechnik sowie Clean‑Tech‑Markt liefert – um mehr als ein Drittel gestiegen. Das Unternehmen berichtet über eine EBITDA‑Marge von 13,8 % und ein operatives Ergebnis von 28,2 Millionen Euro.

Für das kommende Geschäftsjahr 2026 prognostiziert das Management einen Umsatz zwischen 160 und 180 Millionen Euro. Die EBITDA‑Marge soll auf einen Bereich von sechs bis acht Prozent zurückgehen, da die Auslastung des Unternehmens sinkt. Trotz dieser Prognosen bleibt die Aumann AG bestrebt, ihre überschüssige Liquidität sinnvoll zu nutzen. Das Unternehmen plant, die überschüssigen Mittel für Aktienrückkäufe einzusetzen und hat zudem eine Dividende von 0,25 Euro pro Aktie vorgeschlagen. Weitere Details hierzu werden im nächsten Quartalsbericht im Mai bekannt gegeben.