Überblick
Aumovio SE, der deutsche Automobilzulieferer, hat die Abspaltung von Continental im Jahr 2024 vollzogen und ist seit Ende September an der Xetra gelistet. Im Rahmen eines Veröffentlichungsnachweises gemäß § 40 WpHG kündigt das Unternehmen eine umfassende Restrukturierung an, die bis zum Jahresende weltweit rund vier Tausend Positionen betreffen wird.
Kernpunkte der Restrukturierung
Geografische Konzentration Die Stellenkürzungen werden vorwiegend an den drei bayerischen Standorten liegen:
Lindau – bis zu 158 Entlassungen
Regensburg – rund 100 Entlassungen
Ingolstadt – eine kleinere Zahl von Positionen
Fokus auf Kernkompetenzen Neben dem Personalabbau plant Aumovio auch eine Reduktion seiner Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Dies erfolgt, um die Ressourcen auf die strategisch wichtigsten Geschäftsbereiche zu konzentrieren.
Unternehmensstrategie und Zukunftsperspektive
Optimierung der Geschäftsprozesse Die Maßnahme dient der Effizienzsteigerung und der Anpassung der Organisation an die aktuelle Markt‑ und Technologielage.
Fortlaufende Innovation Trotz der Kürzungen bleibt Aumovio in den Bereichen Hardware, Software und Elektromobilitätslösungen aktiv. Die Restrukturierung soll die Basis für eine nachhaltige und skalierbare Entwicklung legen.
Marktpositionierung Durch die Trennung von Continental kann Aumovio seine Identität als eigenständiges, international agierendes Unternehmen stärken und gleichzeitig die Flexibilität erhöhen, die für die rasche Umsetzung neuer Technologien erforderlich ist.
Ausblick
Die Restrukturierung signalisiert einen klaren strategischen Kurswechsel: Aumovio fokussiert sich auf die wesentlichen Geschäftssegmente, um in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Umfeld langfristig erfolgreich zu sein. Investoren und Partner können sich auf eine fokussierte, zukunftsorientierte Ausrichtung verlassen, die das Unternehmen für die Herausforderungen der Mobilitätsbranche rüstet.




