Unternehmensnachrichten
BASF SE hat seine globale Präsenz durch die Eröffnung einer neuen Produktionsanlage im Süden Chinas, im Distrikt Zhanjiang, ausgebaut. Das Projekt kostete knapp 8,7 Milliarden Euro und positioniert das Unternehmen als wichtigen lokalen Akteur. Der neue Standort soll einen bedeutenden Anteil der Nachfrage der Region nach chemischen Zwischenprodukten decken und stärkt BASFs Strategie, die Präsenz im rasch wachsenden asiatischen Markt zu festigen.
Gleichzeitig kündigte das Unternehmen die Reduzierung seines Anteils an dem britischen Öl- und Gasbetreiber Harbour Energy an und plant den Verkauf von rund 60 Millionen Aktien über eine Buch‑Building‑Transaktion. Dieser Schritt ist Teil eines umfassenderen Bestrebens, das Portfolio zu optimieren und Kapital in die Kernchemiebusinesses zu lenken.
In Europa reagierte BASF auf steigende Rohstoff‑ und Energiekosten, indem es Preiserhöhungen über mehrere Produktlinien einführte. Analysten bewerten diese Entscheidung als starkes Signal zum Margenschutz. Der Aktienkurs spiegelt diese Entwicklungen wider und verzeichnet seit Jahresbeginn moderate Gewinne.




