Unternehmensnachrichten
BASF SE hat die Inbetriebnahme eines Dampfreformers in der neuen Zhanjiang‑Verbundanlage in China angekündigt. Die Anlage ist die erste ihrer Art, die ihre Hauptkompressoren vollständig mit erneuerungsenergiebasiertem Strom betreibt und soll die Produktion von Ethylen sowie anderen wichtigen petrochemischen Produkten unterstützen.
Der Schritt markiert einen bedeutenden Meilenstein für die Expansionsstrategie des Unternehmens. Analysten haben die Entwicklung aufmerksam verfolgt und mehrere Research‑Häuser ihre Einschätzungen angepasst. Warburg Research hob beispielsweise seine Empfehlung von „Hold" auf „Buy" und erhöhte den Kurszielpreis. Dabei wurden die operativen Fortschritte in China als positiver Katalysator genannt.
Trotz einer gemischten Performance im vorangegangenen Geschäftsjahr deutet der Konsens nun auf eine mögliche Aufwertung von BASF hin. Das Vertrauen in die langfristigen Vorteile der neuen Anlage und ihren Beitrag zum integrierten Chemie‑, Kunststoff‑ und Performance‑Produktportfolio des Unternehmens spiegelt sich in den jüngsten Marktbewegungen wider.
Die Nutzung erneuerungsenergiebasierter Stromquellen für die Hauptkompressoren reduziert die CO₂‑Emissionen der Anlage und stärkt die Position von BASF als Anbieter nachhaltiger chemischer Lösungen. Der Fokus auf Ethylen und weitere petrochemische Produkte unterstützt die Nachfrage in Schlüsselindustrien wie Polymerfertigung und Automobilbau.
Zukünftige Entwicklungen werden von der weiteren Ausweitung der Produktionskapazität in China, von regulatorischen Rahmenbedingungen im Energiesektor sowie von Marktvolatilität in den Rohstoffsegmenten abhängen. Analysten erwarten, dass die Kombination aus technologischem Fortschritt, nachhaltiger Energieversorgung und strategischem Ausbau die Wettbewerbsfähigkeit von BASF langfristig stärkt.




