Bechtle AG kündigt Übernahme des portugiesischen Systemintegrators RIS

Bechtle AG, notiert an der Frankfurter Xetra-Börse, hat Ende Januar die strategische Akquisition des portugiesischen Systemintegrators RIS 2048 angekündigt. Die Transaktion soll die Präsenz des Unternehmens in Südeuropa verstärken und seine Beratungs‑ und Integrationskompetenzen im iberischen Markt ausbauen.

Unternehmensprofil von RIS

RIS ist in mehreren Städten Portugals aktiv und behält unter der neuen Eigentümerschaft seine Markenidentität bei. Die Tochtergesellschaft Evoware bleibt eigenständig operativ. Durch die Übernahme profitiert Bechtle von etablierten lokalen Netzwerken und spezifischem Fachwissen im portugiesischen Technologiemarkt.

Auswirkungen auf die Marktposition

Die Akquisition ist Teil von Bechtles übergeordnetem Ziel, seine europäische Präsenz gezielt durch Käufe lokaler Technologie‑Dienstleister zu stärken. Der Erwerb von RIS ergänzt die bestehenden europäischen Standorte und eröffnet neue Geschäftsmöglichkeiten in Südeuropa.

Börsenreaktion

Bechtle-Aktien wurden in den TecDAX aufgenommen. Die jüngsten Handelsaktivitäten zeigten nur geringe Bewegungen, wodurch die Marktteilnehmer auf eine moderate Reaktion hindeuten. Es wurden keine detaillierten Finanzdaten zur Übernahme veröffentlicht, sodass die Bewertung der Transaktion auf Basis der bereitgestellten Informationen begrenzt bleibt.

Fazit

Die Übernahme von RIS 2048 ist ein strategischer Schritt zur Erweiterung von Bechtles Tätigkeiten im iberischen Raum. Durch die Integration des portugiesischen Systemintegrators kann Bechtle seine Position als führender IT‑Dienstleister in Europa weiter ausbauen, ohne dabei die bestehende Markenidentität von RIS zu verändern.