Berliner Stadtverwaltung verstärkt Plan zur Verstaatlichung großer Wohnportfolios

Die Berliner Stadtverwaltung hat die Pläne zur Verstaatlichung großer Wohnportfolios, die sich im Besitz großer Wohnungsunternehmen befinden, vorangetrieben. Die Initiative, die von einer jüngsten Volksabstimmung unterstützt wird, sieht die Übertragung von Zehntausenden von Wohnungen in öffentlichen Besitz vor, wobei die Entschädigung durch bestehende Mieteinnahmen und öffentliche Mittel finanziert werden soll.

Forscher einer trade‑union‑affilierten Stiftung haben bewertet, dass ein solcher Schritt das Mietwachstum in der Hauptstadt stabilisieren könnte, jedoch die Gesamtkürzungen im Wohnungsmarkt ohne zusätzliche Neubauten nicht lösen würde. Die politische Debatte geht weiter, da die regierende Partei hinsichtlich ihrer Haltung zu anti‑rasistischen und anti‑antisemitischen Themen überprüft wird, was die Koalitionsverhandlungen beeinflussen könnte. Die vorgeschlagene Verstaatlichung wird von einigen Parteien als entscheidender politischer Hebel angesehen, während andere – insbesondere ein führender Oppositionskandidat – die Maßnahme abgelehnt haben. Das Ergebnis der bevorstehenden parlamentarischen Gespräche wird darüber entscheiden, ob die Stadt den Plan annimmt.