Bilfinger SE verstärkt 2027‑Ausblick trotz kurzfristiger Umsatzrückgänge
Bilfinger SE hat seine Zuversicht für das Geschäftsjahr 2027 erneut bekräftigt, nachdem ein Zeitraum mit rückläufigen Umsätzen aufgrund des Iran‑Konflikts und steigender Energiepreise verzeichnet wurde. Der Unternehmensleiter Thomas Schulz betonte, dass das „Agile"-Kostenreduktionsprogramm der Gruppe – bestehend aus Personalabbau, Effizienzsteigerungen und einer globalen Shared‑Services‑Struktur – beschleunigt wird, um flexibler auf Marktschwankungen reagieren zu können.
Das Programm wird anfängliche Kosten verursachen, wobei die erste vierteljährliche Rückstellung auf etwa 75 Millionen Euro geschätzt wird. Ab 2028 sollen jedoch jährliche Einsparungen in gleicher Höhe erzielt werden. Während die Umsatzprognose für 2026 leicht abgesenkt wurde, bleibt die operative Marge ein Fokus, wobei das Management eine moderate Verbesserung prognostiziert, sobald einmalige Programmkosten abgeschrieben sind.
Die Strategie soll Bilfinger auf einen Weg zu höheren Gewinnen und Wachstum in den kommenden Jahren führen. Durch die konsequente Umsetzung des „Agile"-Plans positioniert sich das Unternehmen als resilient gegenüber geopolitischen und wirtschaftlichen Volatilitäten. Dabei bleibt der Fokus auf operative Exzellenz und effiziente Ressourcennutzung, um die Marktführerschaft im Engineering‑ und Services‑Sektor zu sichern.




