Stellungnahme der Commerzbank zum UniCredit‑Angebot
1. Ausgangssituation
- Die Commerzbank hat gemeinsam mit ihrem Aufsichtsrat eine schriftliche Stellungnahme veröffentlicht.
- Ziel der Mitteilung ist es, Aktionäre zur Ablehnung des von UniCredit vorgelegten Tauschangebots zu bewegen.
2. Argumentation der Commerzbank
| Thema | Position der Commerzbank | Begründung |
|---|---|---|
| Prämie | Unzureichend | Das Angebot bietet keine adäquate Aufwertung des Börsenwertes. |
| Integrationsplan | Fehlt | Ein konkreter, nachvollziehbarer Plan für die Integration der Geschäftsbereiche ist nicht vorhanden. |
| Langfristige Aussichten | Übermäßig reduziert | Der vorgeschlagene Deal würde die Wachstumspotenziale der Bank stark verkleinern. |
| Synergien | Überbewertet | Erwartete Kosteneinsparungen und Umsatzsteigerungen sind unrealistisch. |
| Risiken | Personalkonflikte, IT‑Integration, Umsatzverluste | Die Umsetzung könnte zu erheblichen Verlusten führen. |
3. Alternative Strategie
- Die Commerzbank bezieht die eigene „Momentum 2030"-Strategie in den Fokus.
- Diese Strategie gilt als risikoärmer und bietet ein klareres Aufwärtspotenzial.
- Sie ist unabhängig von einer möglichen Fusion mit UniCredit und soll weiterverfolgt werden.
4. Wirkung für die Aktionäre
- Aktive Investoren: Werden ermutigt, weiterhin in die Bank zu investieren, um von der eigenen Wachstumsstrategie zu profitieren.
- Angebotsannahme: Könnte die Aktionäre Unsicherheiten des UniCredit‑Plans aussetzen und den Unternehmenswert beeinträchtigen.
5. Fazit der Commerzbank
- Das UniCredit‑Angebot spiegelt nicht den fundamentalen Wert der Commerzbank wider.
- Ein eigenständiger Ansatz gemäß der Momentum 2030‑Strategie bietet ein überlegenes Aufwärtspotenzial.
- Die Bank empfiehlt den Aktionären, das Angebot abzulehnen und die eigene Strategie weiterzuverfolgen.




