Unternehmensnachrichten

Der Vorstand der Commerzbank hat die feindliche Restrukturierungs- und Übernahmevorschläge, die ihr Hauptaktionär Unicredit vorgelegt hat, öffentlich abgelehnt. Die deutsche Bank betonte, dass die Vorschläge der italienischen Institution keinen glaubwürdigen Plan zur Wertschöpfung enthalten und keinen angemessenen Aufpreis für die Aktionäre vorsehen. Unicredits Vorschläge, zu denen auch eine mögliche Fusion mit der deutschen Tochtergesellschaft Hypovereinsbank gehören, beschreibt die Bank als Versuch, das bestehende Geschäftsmodell zu demontieren und die Ausrichtung von der Mittelstands‑Franchise abzulenken, die ihre Wettbewerbsposition stützt.

Die Commerzbank bekräftigte die Stärke ihrer eigenständigen „Momentum"-Strategie und wies darauf hin, dass diese robuste operative Ergebnisse geliefert hat. Sie beabsichtigt, die aktualisierten finanziellen Zielsetzungen und eine 2030‑Strategie zusammen mit den Ergebnissen des ersten Quartals am 8. Mai zu präsentieren. Die Bank betont, dass jede zukünftige Transaktion klaren Mehrwert für alle Beteiligten schaffen und einen marktüblichen Aufpreis bieten muss.