Unternehmensnachrichten
Die Commerzbank AG hat erneut ihre Bedenken hinsichtlich der Angebotsaktivitäten im Zusammenhang mit dem Übernahmeangebot von Unicredit zum Ausdruck gebracht. Dabei betont die Bank, dass die Daten zur Anteilseignersstruktur zeigen, dass bislang kein institutioneller Investor Aktien eingereicht hat. Die eingereichten Aktien stammen überwiegend von Banken sowie von an Unicredit verbundenen Parteien, die vor dem Gebot keine wesentlichen Beteiligungen an der Commerzbank innehatten.
Ein weiterer Punkt, der von der Commerzbank hervorgehoben wird, ist die Tatsache, dass ihre Aktien konsequent über dem implizierten Angebotspreis gehandelt wurden. Parallel dazu hat das Niveau der Wertpapierverleihaktivität seit der Ankündigung des Übernahmeangebots deutlich zugenommen. Diese Entwicklungen lassen die Bank zu dem Schluss kommen, dass die derzeitige Marktaktivität möglicherweise nicht vollständig transparent ist.
Aufgrund dieser Beobachtungen fordert die Commerzbank eine höhere Marktransparenz und liefert ihre Erkenntnisse weiterhin an die Aufsichtsbehörden. Die Bank rät den Aktionären, noch keine endgültigen Schlüsse über die Unterstützung des Angebots zu ziehen, bis die zugrunde liegenden Fakten vollständig geklärt sind.
Durch diese Maßnahmen soll sichergestellt werden, dass sowohl die Interessen der Anteilseigner als auch die Stabilität des Marktes gewahrt bleiben. Die Commerzbank bleibt dabei bestrebt, die Interessen ihrer Stakeholder bestmöglich zu vertreten und die Integrität des Börsenhandels zu schützen.




