Unternehmensnachrichten

Covestro AG veröffentlicht die Geschäftsberichte für 2025 und prognostiziert für 2026 eine vorsichtige Ausgangslage.

Ergebnis 2025

  • Gewinnentwicklung: Der Gewinn fällt stark, da die Verkaufspreise im Polymer‑ und Kunststoffsegment gesunken sind.
  • Nachfrage: Die Nachfrage in beiden Segmenten ist zurückgegangen, was die Preisrückgänge verstärkt.
  • Quartalszahlen: Das Ergebnis des vierten Quartals weist einen höheren Verlust als im Vorjahr auf.
  • Umsatz: Der Umsatz ist deutlich gesunken.

Einflussfaktoren

  • Globaler Chemimarkt: Die anhaltende Schwäche des weltweiten Chemiemarktes belastet das Ergebnis.
  • Dormagen‑Brand: Der kürzliche Brand am Standort Dormagen hat das Verlustprofil zusätzlich vertieft.

Maßnahmen des Managements

  • Kapitalstruktur: Covestro plant die Reduzierung der Nettoverbindlichkeiten, nachdem eine Kapitalerhöhung durch den Mutterkonzern ADNOC erfolgt ist.
  • Operative Ausrichtung: CEO Markus Steilemann betont die Notwendigkeit, schlanker, agiler und effizienter zu werden.
  • Produktionsstandorte: Es sind keine unmittelbaren Umstrukturierungen der Produktionsstandorte vorgesehen.

Perspektive 2026

  • Die Aussichten bleiben vorsichtig.
  • Keine klaren Anzeichen für eine Markt‑Erholung oder eine Dividendenausschüttung.

Fazit

Covestro steht vor erheblichen Herausforderungen, die durch Preis­abfälle, Nachfragerückgänge und betriebliche Störungen im Jahr 2025 verstärkt werden. Die Strategie des Unternehmens konzentriert sich auf die Optimierung der Kapitalstruktur und operative Effizienz, während die Marktbedingungen für 2026 weiterhin unsicher bleiben.