Covestro AG: Börsengestaltung, Eigentumswechsel und operative Kontinuität

Covestro AG, an der Frankfurter Börse notiert, hat jüngst wesentliche Unternehmensentwicklungen vollzogen, die seine Marktposition beeinflussen können.

Am 5. Februar gab das Unternehmen bekannt, dass es seine Prime‑Standard‑Notierung zurückzieht. Dieser Schritt ändert den regulatorischen Status der Aktie und signalisiert einen Wechsel des Börsenqualifikationskriteriums.

Parallel dazu hat die Übernahme durch die in Abu Dhabi ansässige ADNOC, die nun unter dem Namen XRG firmiert, stattgefunden. Die Übernahme hat bei den verbleibenden Minderheitsaktionären Diskussionen über einen möglichen Börsenstopp oder einen erzwungenen Rückkauf ausgelöst. Infolgedessen beobachten Investoren und Marktteilnehmer die zukünftige Handelsfähigkeit der Aktie genau.

Trotz der regulatorischen und Eigentumsänderungen bleibt das Kerngeschäft von Covestro bestehen. Das Unternehmen betreibt weiterhin seine Polymer‑ und Hochleistungskunststoffgeschäft in den Bereichen Automobil, Bauwesen und weiteren Sektoren.

Investoren beobachten daher die Auswirkungen des regulatorischen Statuswechsels sowie des Eigentumswechsels auf die Aktionärsstruktur und die Handelschancen des Unternehmens.