Unternehmensnachrichten
Daldrup & Söhne AG, ein etabliertes Unternehmen im Bereich Bohr- und Umwelttechnik, hat durch seine wachsende Rolle in Geothermieprojekten erneut die Aufmerksamkeit der Industrie auf sich gezogen. Die jüngsten regulatorischen Änderungen – insbesondere das neue Geothermiebeschleunigungsgesetz – haben die Genehmigungsprozesse deutlich vereinfacht. Gleichzeitig wurden strengere Fristen eingeführt und der Zugang zu KfW‑Finanzierungen mit einer integrierten Erfolgsversicherung erweitert. Diese Maßnahmen sollen das Risiko reduzieren und die Projektinitiierung beschleunigen, da Kommunen sich zum Ziel gesetzt haben, die Wärmeplanung bis Mitte des Jahres abzuschließen.
Prognosen und Ausblick
Der Vorstandsvorsitzende von Daldrup & Söhne AG prognostiziert, dass die Nachfrage nach geothermischer Bohrung bis 2030 um ein bis zwei Hundert Prozent steigen könnte. Ein bereits bestehendes Auftragsvolumen von über 140 Mio € zum Jahresmittel 2025 sichert dem Unternehmen eine hohe Auslastung für das kommende Jahr. Um diesem erwarteten Marktimpuls gerecht zu werden, plant Daldrup seine Kapazitäten systematisch zu erweitern.
Reaktion des Marktes
Der Aktienkurs des Unternehmens hat auf diese Entwicklungen positiv reagiert: Ein Anstieg von mehr als 20 € spiegelt das Vertrauen der Anleger wider und signalisiert eine mögliche neue Aufwärtsphase. Diese Kursbewegung unterstreicht, dass die Marktteilnehmer die strategische Ausrichtung des Unternehmens sowie die günstigen Rahmenbedingungen für Geothermieprojekte als vielversprechend ansehen.
Fazit
Die Kombination aus regulatorischer Erleichterung, staatlicher Finanzunterstützung und einer steigenden Nachfrage im Bereich der geothermischen Energiepositioniert Daldrup & Söhne AG als einen wichtigen Akteur in der deutschen Wärmeplanung. Mit einem soliden Auftragsbestand, einer klaren Expansionsstrategie und einem beachtlichen Aktienkurs‑Aufschwung steht das Unternehmen an einem entscheidenden Punkt seiner Entwicklung.




