Unternehmensnachrichten

Der Aktienkurs von Daldrup & Söhne hat in den vergangenen Tagen einen deutlichen Anstieg verzeichnet und die Marke von 21 Euro überschritten. Diese Kurssteigerung beläuft sich auf mehr als acht Prozent und spiegelt die positive Erwartung der Investoren wider.

Volumen und Auslastung

Das Auftragsvolumen des Unternehmens, das sich auf rund 120 Millionen Euro beläuft, soll die volle Auslastung bis 2027 gewährleisten. Analysten führen die positive Dynamik auf ein günstiges Marktumfeld zurück. Insbesondere ein Anstieg öffentlicher Ausschreibungen für kommunale Wärmeumstellungen in Deutschland sowie unterstützende politische Maßnahmen – darunter das Geothermie‑Beschleunigungsgesetz sowie KfW‑Kreditprogramme – senken finanzielle Hürden für tiefgeothermische Projekte.

Ergebnisentwicklung

Für das Geschäftsjahr 2025 erzielte Daldrup & Söhne eine EBIT‑Marge von 17,1 %. Das Management prognostiziert für das laufende Jahr eine Marge von 11,5 % bis 13,5 %, die als konservativ gilt, aber Spielraum für eine Aufwärtsentwicklung lässt, falls die Projektumsetzung die Erwartungen übertrifft. Sowohl SMC Research als auch die Quirin Privatbank bewerten die Aussichten als vorsichtig optimistisch und weisen darauf hin, dass frühere Rentabilität von einmaligen Effekten profitieren könnte.

Expansion der Bohrfleet

Um die steigende Nachfrage nach mittelstufigen Geothermieanlagen zu decken, erweitert das Unternehmen seine Bohrfleet. Der Aktienkurs hat kürzlich den 200‑Tage‑Durchschnitt übertroffen, was die technische Perspektive verbessert. Marktbeobachter werden verfolgen, ob die Umsetzung großer Projekte die hohen Erwartungen in den kommenden Monaten erfüllt.