DWS Group erwägt Rebranding zur Stärkung der globalen Markenpräsenz
Die DWS Group, die Vermögensverwaltungssparte der Deutschen Bank, plant ein Rebranding, um ihre globale Markenpräsenz zu verstärken. Der Plan sieht vor, dass das Unternehmen später in diesem Jahr den Namen „Deutsche Asset Management" annimmt, während die bestehende Marke in Deutschland erhalten bleibt.
Die Deutsche Bank, die etwa 80 % der DWS hält, beabsichtigt nicht, die volle Eigentümerschaft sofort zurückzugewinnen. Stattdessen soll die neue Markenpositionierung die Markenbekanntheit erhöhen und insbesondere größere institutionelle Kunden ansprechen, wobei der Fokus auf Pensionsfonds und Vermögensverwaltern liegt.
Der Schritt erfolgt in einem wettbewerbsintensiven Umfeld, in dem Kostenbelastungen und passives Investieren zunehmen. Stefan Hoops, Geschäftsführer der DWS, betonte die Notwendigkeit, Marketing, Vertrieb und die strukturelle Organisation zu optimieren, um im institutionellen Sektor Marktanteile zurückzugewinnen.
Das Rebranding folgt auf jüngste Initiativen, die darauf abzielen, Vertriebspartnerschaften auszubauen und Investoren in Europa, Asien und den Vereinigten Staaten anzusprechen. Durch die neue Markenidentität soll die DWS ihre Position als globaler Akteur in der Vermögensverwaltung weiter festigen und die Attraktivität für institutionelle Investoren erhöhen.




