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Unternehmen Deutsche Bank AG – Rechtsabteilung, New York
Einreichung Rule‑424(b)(2)-Prospektzusatz
Datum 9. Juni 2026
Produktart Trigger‑Autocallable‑Contingent‑Yield‑Notes (ACYN)
Index‑Verknüpfung Nikkei 225 (Japan) – schlechteste Performer S&P 500 (USA) – schlechteste Performer
Produktbeschreibung
| Merkmal | Detail |
|---|---|
| Kupon | Contingent: Auszahlung nur wenn beide Indizes eine vorgegebene Barriere erreichen |
| Auto‑Call | Emittent kann die Notes zurückrufen, wenn die Indizes ihre ursprünglichen Werte erreichen |
| Fälligkeit | Rückzahlung zum Nennwert plus abschließender Kupon oder, bei Unterperformance, Zahlung reduziert |
| Marktrisiko | Anleger sind signifikant betroffen, wenn Indizes unter definierte Abwärtsschwellen fallen |
| Kreditrisiko | Deutsche Bank garantiert alle Zahlungen, unabhängig von Index‑Performance |
| Regulatorische Lage | Angebot gilt nicht als Verkaufsangebot in Jurisdiktionen, in denen es nicht zulässig ist |
Markt‑ und Risikobeurteilung
Renditepotenzial Der Kupon hängt von der gleichzeitigen Erreichung zweier Barrieren ab. Bei guter Marktperformance können Anleger einen höheren Kupon erhalten, jedoch ist die Auszahlung bedingt und damit unsicher.
Rückkauf‑Risiko Das automatische Rückkaufrecht des Emittenten reduziert die Laufzeit für die Anleger, wenn die Indizes ihre Startwerte wieder erreichen. Dies kann zu einer vorzeitigen Veräußerung des Instruments führen.
Abwärtsschwellen Falls die Indizes unter einen definierten Schwellenwert fallen, wird die Rückzahlung reduziert. Das Produkt bietet daher keine Absicherung gegen Markt‑Down‑side.
Kredit‑ und Emissionsrisiko Das Kreditrisiko liegt vollständig bei der Deutsche Bank. Eine mögliche Zahlungsunfähigkeit würde sämtliche Rückzahlungen gefährden.
Strategische Einordnung
Die Einreichung ist Bestandteil der breiteren Kapitalbeschaffungsstrategie der Deutsche Bank, die auf strukturierte Produkte abzielt. Durch die Verknüpfung mit beiden Indizes erweitert die Bank ihr Produktportfolio in den Bereichen Emerging‑Market‑Risiken (Nikkei) und etablierte Aktienmärkte (S&P 500). Die Verwendung von Trigger‑ und Autocall‑Mechanismen soll die Attraktivität für Anleger mit moderatem Risikoprofil erhöhen, während die Bank gleichzeitig das Emissionsrisiko kontrolliert.
Fazit
Die Deutsche Bank hat einen neuen Satz von Trigger‑Autocallable‑Contingent‑Yield‑Notes eingereicht, die sowohl an der Nikkei 225 als auch an der S&P 500 gekoppelt sind. Das Produkt ist hochspezifisch strukturiert, mit bedingten Kuponzahlungen, automatischen Rückkaufrechten und potenziell reduzierten Rückzahlungen bei schlechter Index‑Performance. Für Anleger bedeutet dies ein deutlich erhöhtes Marktrisiko, während das Kreditrisiko vollständig bei der Bank liegt. Die Einreichung stellt einen weiteren Schritt in der strategischen Ausweitung der strukturierten Produktpalette der Deutschen Bank dar.




