Unternehmensnachrichten

Deutsche Pfandbriefbank AG verzeichnete am 18. Februar einen deutlichen Rückgang des Aktienkurses, der zum Schluss bei etwa 3,80 € lag. Analysten führten den Kursverlust auf die kürzliche Bekanntgabe eines Vorsteuerverlustes für das Geschäftsjahr 2025 sowie auf die Schließung der US‑Geschäftsbereiche zurück, die zuvor zur Ertragssteigerung beigetragen hatten. Der Verlust vergrößerte die Lücke im Vergleich zum im Vorjahr erzielten Gewinn.

Morgenmarktbeobachter wiesen darauf hin, dass die Aktie bereits zu Beginn der Woche nahe eines Rekordtiefs gehandelt wurde, nachdem sie seit Jahresbeginn um fast zehn Prozentpunkte gefallen war. In Reaktion darauf bewertete das Research-Team der Deutschen Bank die Aktie mit einer „Hold"-Empfehlung und signalisiert damit eine vorsichtige Perspektive. Die Marktreaktion spiegelt Bedenken hinsichtlich der Rentabilität des Unternehmens und seiner Abhängigkeit von ausländischen Märkten wider, obwohl die Bank über etablierte Expertise im strukturierten Kreditgeschäft und bei grenzüberschreitender Finanzierung verfügt.