Unternehmensnachrichten
Die Deutsche Post AG, die unter der Marke DHL Group agiert, hat kürzlich ein erweitertes Aktienrückkaufprogramm vorgestellt, das bis Ende 2027 fortgeführt werden soll. Im Mittelpunkt steht zunächst die Genehmigung eines Rückkaufs von bis zu 210 Millionen Aktien. Das ursprüngliche Budget von 6 Millionen Euro wurde auf rund 6,5 Millionen Euro angehoben, um die zusätzlichen Aktienkäufe zu ermöglichen.
Ein weiterer Bestandteil des Programms sieht den Kauf von bis zu 20 Millionen Aktien vor, deren Wert ungefähr 600 Millionen Euro beträgt. Dieser Kauf ist für den Zeitraum zwischen Anfang August und Ende Dezember 2026 vorgesehen und unterliegt dabei Preisgrenzen, die sich an den aktuellen Marktständen orientieren. Die zurückgekauften Aktien sollen sowohl für die weitere Durchführung des Rückkaufprogramms als auch für langfristige Incentive‑Pläne für Führungskräfte und Mitarbeitende verwendet werden. Zudem können sie zur Erfüllung potenzieller Verpflichtungen aus zukünftigen Wandelanleihen dienen.
Seit dem Beginn des Programms im April 2022 wurden bereits etwa 126 Millionen Aktien zurückgekauft. Dieses Volumen stellt einen erheblichen Anteil des ursprünglich autorisierten Rahmens dar. Um die Integrität des Marktes zu wahren, wird die Deutsche Post AG die Transaktionen gemäß den EU‑Richtlinien zum Marktmissbrauch ausführen und dabei sicherstellen, dass die Quote des täglichen Handelsvolumens nicht überschritten wird. Diese Vorgehensweise unterstreicht das Engagement des Unternehmens für Transparenz und verantwortungsvolles Management von Eigenkapital.




