Deutsche Rohstoff AG – Halbjahresbericht 2026

Umsatzentwicklung

Der Umsatz der Deutschen Rohstoff AG (DRA) verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 ein moderates Wachstum von 3,1 %. Der Anstieg resultierte aus einer konstanten Nachfrage in den Kernsegmenten und einer leichten Preiserhöhung der Hauptprodukte.

Ergebniskennzahlen

  • EBITDA stieg um 15,6 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres.
  • Nettogewinn erhöhte sich um 27,4 %. Die signifikanten Anstiege werden primär durch einen Gewinn von 18,3 Mio € aus dem teilweisen Verkauf des Beteiligungsanteils an Almonty Industries erklärt.

Produktionsvolumen

Die Produktionsvolumina wuchsen kontinuierlich um 5,4 %. DRA hat einen Plan vorgelegt, die Produktion im zweiten Halbjahr um weitere 4,2 % zu steigern, indem zusätzliche Schichten im bestehenden Werk eingesetzt werden und eine temporäre Erweiterung der Förderkapazität realisiert wird.

Einflussfaktoren

Das Management nennt zwei Hauptfaktoren für die verbesserten Ergebnisse:

  1. Höhere Ölpreise – Ein durchschnittlicher Anstieg von 8,7 % der Rohölpreise im ersten Halbjahr.
  2. Expandierendes Bohrprogramm – Neue Förderprojekte im Süddeutschen Gebiet haben die Produktionsbasis diversifiziert und die Auslastung erhöht.

Liquidität und Eigenkapital

  • Zahlungsmittel: +12,3 %
  • Eigenkapital: +9,1 % Die solide Liquiditätslage ermöglicht es DRA, geplante Investitionen in die Produktionskapazität ohne externe Finanzierungsaufwand zu realisieren.

Ausblick

Die DRA bekräftigt ihre Prognose für ein robustes Jahres‑EBITDA, das voraussichtlich 22,5 Mio € erreichen soll. Das Management erwartet ein weiter steigendes Produktionswachstum, unterstützt durch die geplanten Kapazitätserweiterungen und die stabilen Preisbedingungen.