Unternehmensnachrichten

Deutsche Rohstoff AG hat für das erste Quartal 2026 einen Rekordgewinn von 60 % über dem Vorjahreswert verzeichnet. Der Gewinn je Aktie stieg von 1,50 EUR im Vorjahr auf 2,10 EUR. Der Haupttreiber war der Erlös von 12 Mio. EUR aus dem Verkauf einer Beteiligung an Almonty Industries, der im Quartalsbericht als „einmalig" bezeichnet wurde.

Kennzahl2025 Q12026 Q1% Veränderung
Umsatz2,50 Mio. EUR2,10 Mio. EUR–16 %
Operativer Gewinn300 Tsd. EUR500 Tsd. EUR+67 %
EBITDA400 Tsd. EUR650 Tsd. EUR+62 %
Nettoergebnis200 Tsd. EUR400 Tsd. EUR+100 %
Freier Cash‑Flow55 Mio. EUR65 Mio. EUR+18 %
Eigenkapitalquote43 %47 %+4 %

Der Umsatzrückgang resultiert aus einer geringeren Investitionstätigkeit und einem schwächer werdenden Preisumfeld. Der operative Gewinn und das EBITDA konnten trotz der Umsatzausfälle deutlich steigen, was auf höhere Margen und geringere Kosten im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen ist.

Die Cash‑Erzeugung blieb robust; der freie Cash‑Flow belief sich auf 65 Mio. EUR, was die Fähigkeit des Unternehmens unterstreicht, zukünftige Investitionen zu finanzieren. Die Eigenkapitalquote hat sich um vier Prozentpunkte erhöht und liegt nun bei 47,6 %.

Das Management betonte die fortlaufende Investition in Bohranlagen sowie die Ausweitung des Produktionsprogramms. Eine Steigerung der Produktion wird für die zweite Halbzeit des Jahres erwartet. Die Jahresprognose bleibt positiv, unterstützt durch einen optimistischen Ausblick auf Rohstoffpreise und die fortschreitende Entwicklung des Bergbauportfolios.


Fazit Deutsche Rohstoff AG hat im ersten Quartal 2026 einen starken Gewinn erzielt, der vor allem durch einen einmaligen Erlös aus dem Verkauf einer Beteiligung an Almonty Industries geprägt ist. Trotz eines Umsatzrückgangs konnten operative Kennzahlen verbessert werden, und die Cash‑Position ist solide. Das Unternehmen erwartet weiterhin ein positives Produktionswachstum und hält seine Jahresprognose bei einem optimistischen Rohstoffpreis‑Ausblick.