Ergebnisse des vierten Quartals 2025 der Deutschen Telekom AG
Die Deutsche Telekom AG hat die Finanzzahlen für das vierte Quartal 2025 veröffentlicht. Die wichtigsten Kennzahlen zeigen ein anhaltendes organisches Wachstum sowie eine starke Cash‑Generierung.
| Kennzahl | Quartal 2025 | Quartal 2024 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Umsatz | € 6,45 Mrd. | € 6,12 Mrd. | +5,3 % |
| EBIT | € 1,14 Mrd. | € 1,02 Mrd. | +11,8 % |
| Cash‑Flow aus laufender Geschäftstätigkeit | € 1,35 Mrd. | € 1,20 Mrd. | +12,5 % |
Analyse der Ergebnisse
- Das Umsatzwachstum von 5,3 % lässt sich auf höhere Mobilfunk- und Festnetzverträge sowie auf ein robustes Geschäft im Cloud‑Segment zurückführen.
- Der EBIT-Anstieg von 11,8 % wird hauptsächlich durch Kostenoptimierungen in der Infrastruktur und durch Effizienzsteigerungen in den Betriebseinheiten verursacht.
- Der Cash‑Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit zeigt eine deutliche Verbesserung, was die Fähigkeit des Unternehmens zur Eigenfinanzierung neuer Projekte unterstreicht.
Gewinnprognose für 2026
Analysten bestätigen, dass die Gewinnprognose für 2026 weiterhin positiv bleibt. Schätzungen gehen davon aus, dass die Deutsche Telekom ihre eigenen Leistungsziele für das Jahr möglicherweise übertreffen könnte. Dabei liegen die wichtigsten Treiber in:
- Weiterentwicklung des 5G‑Netzes – Steigerung des Netzwerkausbaus und höheres Datenvolumen.
- Cloud‑ und Edge‑Services – Wachstum des B2B‑Segments, insbesondere bei europäischen Großkunden.
- Kostenkontrolle – Fortlaufende Optimierung der operativen Ausgaben.
Reaktion der Research‑House‑Firmen
Mehrere Research‑House‑Firmen haben die Aktie nach den Quartalszahlen aufgewertet. Die Bewertungskriterien betonen:
- Solide operative Basis – hohe Margen im Vergleich zum Branchendurchschnitt.
- Günstige Marktbedingungen – stabile Nachfrage nach Telekommunikationsdienstleistungen in Deutschland und Europa.
Die durchschnittliche Kurszielerhöhung betrug 4,5 %.
Energieeffizienz im 5G‑Netz
Die Deutsche Telekom verfolgt Initiativen zur Reduzierung des Energieverbrauchs in ihrem 5G‑Netzwerk. Dabei kommt künstlicher‑Intelligenz‑Technologie zum Einsatz, um:
- Netzwerkauslastung zu optimieren
- Stromverbrauch in Basisstationen zu senken
- Langfristige Kosten zu reduzieren
Die Projekte sollen die CO₂‑Emissionen des Netzwerks um bis zu 20 % senken und damit das langfristige Geschäftsmodell nachhaltiger gestalten.
Rechtliche Entwicklung in Indien
Ein Streit um einen Satellitenmietvertrag in Indien hat zu einer Schiedsgerichtsklage geführt. Das Unternehmen betont, dass die Klage nicht innerhalb des vereinbarten Rahmens liegt und hat damit die rechtlichen Risiken minimiert.
Marktreaktion
Nach der Bekanntgabe der Finanzzahlen zeigte sich der Aktienkurs zurückhaltend. Während der ersten Handelstage wurden moderate Gewinne von 1,8 % verzeichnet. Die Kursentwicklung spiegelt die Erwartung des Marktes wider, dass die Deutsche Telekom weiterhin stabile Gewinne erwirtschaftet, ohne dabei signifikante Kursbewegungen auszulösen.




