Deutsche Telekom setzt dritte Tranche des Aktienrückkaufprogramms um

Die Deutsche Telekom AG hat den Beginn der dritten Tranche ihres bislang genehmigten Aktienrückkaufprogramms bekannt gegeben. Das Programm, das im Aktionärsversammlungsjahr 2025 von der Hauptversammlung offiziell verabschiedet wurde, ist bis Ende 2026 in der Laufzeit vorgesehen und soll nun in einer neuen, klar definierten Phase fortgeführt werden.

Umsetzung der neuen Tranche

Die aktuelle Tranche wird ausschließlich über die Xetra‑Handelsplattform von 1. Juli bis 30. September 2026 durchgeführt. In diesem Zeitraum ist die Telekom bereit, bis zu 23,5 Millionen Aktien zu kaufen. Der maximale Kostenrahmen für die Ausführung liegt bei ungefähr 560 Millionen Euro, was die strukturelle Flexibilität des Programms unterstreicht. Die Entscheidung, die Tranche ausschließlich auf Xetra zu platzieren, signalisiert einen zielgerichteten Ansatz, um Liquidität und Markttransparenz zu optimieren.

Hintergrund und bisheriger Fortschritt

Zuvor wurden bereits rund 1,01 Billionen Euro an Aktienkäufen im Rahmen der ersten beiden Tranches umgesetzt. Diese Käufe haben einen bedeutenden Anteil der bisherigen Rückkaufziele abgedeckt. Der verbleibende Anteil, der im aktuellen Zeitraum erworben werden soll, trägt entscheidend zum Gesamtziel bei, das bis zum Ende des Programms einen maximalen Anteil von 10 % des Unternehmenskapitals erreichen soll. Diese Vorgabe sorgt dafür, dass das Rückkaufprogramm im Einklang mit den regulatorischen Vorgaben und den Marktbedingungen steht.

Verwendung der Erlöse

Die Erlöse aus dem Rückkauf werden überwiegend für die Stornierung von Aktien verwendet. Ein kleinerer Anteil ist für Mitarbeiterbeteiligungspläne vorgesehen, was die langfristige Ausrichtung des Unternehmens auf die Bindung und Motivation von Schlüsselpersonal verdeutlicht. Die klare Aufteilung der Erlöse sorgt für Transparenz und zeigt die strategische Absicht, die Aktionärswerte nachhaltig zu steigern.

Bestätigung der Fortsetzung

Die offizielle Bekanntmachung bestätigt, dass der Rückkauf wie geplant fortgesetzt wird. Es werden keine Änderungen an der Gesamtzeitlinie vorgenommen, und die Verwendung der Erlöse bleibt unverändert. Diese Beständigkeit unterstreicht die Entschlossenheit der Telekom, ihr Aktienrückkaufprogramm konsequent und nach einem strukturierten Ansatz durchzuführen, der sowohl Marktbedingungen als auch regulatorische Anforderungen berücksichtigt.

Durch die konsequente Umsetzung dieser Tranche positioniert sich die Deutsche Telekom weiterhin als Vorreiter im Bereich der Unternehmenswertschöpfung und unterstreicht gleichzeitig ihre Verpflichtung gegenüber den Aktionären und dem langfristigen Unternehmenswachstum.