Unternehmensnachrichten

Die Bayer AG hat ein Finanzierungsarrangement in Höhe von etwa drei Milliarden Euro in Form einer Minderheitsbeteiligung an der Investmentfirma Apollo gesichert. Im Zuge dieses Deals wird ein neues Unternehmen gegründet, das die Langzeitverhütungsprodukte von Bayer übernehmen wird. Bayer behält dabei die Mehrheitsbeteiligung und die volle operative Kontrolle der Einheit.

Die Transaktion ist für das dritte Quartal 2026 geplant und soll die Bilanz des Konzerns stärken. Gleichzeitig bestehen weiterhin rechtliche Risiken aus Glyphosat‑Klagen. Kurzfristig führte die Ankündigung zu einem moderaten Rückgang des Bayer‑Aktienkurses, wodurch die Aktie an diesem Tag zu den schwächeren Performern am deutschen Markt gehörte.

Die Entwicklung erfolgte nach einer günstigen Entscheidung des US Supreme Court sowie einer vorangegangenen Einigung über einen großen Rechtsstreit, die zusammen einige der rechtlichen Unsicherheiten des Unternehmens abgemildert haben.