EnBW Energie Baden‑Württemberg AG verpasst Offshore-Windprojekte im Irischen Meer
EnBW Energie Baden‑Württemberg AG hat am Donnerstag bekannt gegeben, dass das Unternehmen die Beteiligungen an den Offshore‑Windprojekten Morgan und Mona im Irischen Meer aufgibt. Die Entscheidung resultiert aus dem Wegfall staatlicher Förderungen für diese Projekte im Vereinigten Königreich sowie aus einer Reihe weiterer Marktbedingungen, die die Projekte laut EnBW unter den eigenen wirtschaftlichen Kriterien untragbar machen.
Wirtschaftliche Konsequenzen
Durch den Rückzug wird EnBW einen Abschreibungsaufwand in Höhe von etwa 1,2 Mio Euro verzeichnen. Dieser Betrag dürfte die Ergebnisse des Unternehmens für das aktuelle Geschäftsjahr beeinflussen und könnte einen Verlust für den jeweiligen Zeitraum bedeuten.
Reaktion des Unternehmens
Die Mitteilung enthält keine weiteren Angaben zu EnBWs Strategie für zukünftige erneuerbare Projekte. Es bleibt unklar, ob die Gesellschaft alternative Investitionsmöglichkeiten in Betracht zieht oder sich auf andere Energiesektoren konzentriert.
Ausblick
- Finanzielle Wirkung: Der Abschreibungsaufwand von 1,2 Mio Euro ist ein signifikanter Faktor, der die Gewinn- und Verlustrechnung beeinflusst.
- Marktbedingungen: Der Wegfall der staatlichen Unterstützung im Vereinigten Königreich hat die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung der Projekte stark verändert.
- Strategische Unklarheit: Ohne zusätzliche Informationen zu künftigen erneuerbaren Initiativen bleibt die langfristige Ausrichtung von EnBW unklar.
Der Rückzug aus den Offshore‑Windprojekten markiert einen bedeutenden Schritt für EnBW und unterstreicht die Auswirkungen von politischen und marktbezogenen Veränderungen auf große Energieinvestitionen.




