Enercity und Thüga haben offiziell ihre Pläne zur Auflösung der gegenseitigen Cross‑Shareholdings bekannt gegeben. Ziel ist es, die Eigentümerstrukturen beider Unternehmen zu vereinfachen und zugleich die Voraussetzungen für ein nachhaltiges Wachstum zu schaffen.

Im Rahmen der Maßnahme wird Enercity, der bislang etwa ein Fünftel von Thüga hält, seinen Anteil an die übrigen Anteilseigner übertragen. Gegenüber steht Thüga, das die Beteiligung an Enercity besitzt, vor einer Übertragung dieser Anteile an die Stadt Hannover, die bereits ein bedeutender Eigentümer ist.

Die Entscheidung folgt auf Enercitys strategischen Kurswechsel, der 2018 mit der Trennung von den Stadtwerken Hannover einherging. Dieser Schritt unterstreicht die Absicht von Thüga, seine finanzielle Flexibilität zu erhöhen und die Governance-Struktur zu optimieren.

Die Transaktion bedarf weiterhin der Genehmigung durch die zuständigen Behörden sowie der Genehmigung der jeweiligen Unternehmensvorstände. Sobald die Formalitäten abgeschlossen sind, wird die Änderung die Governance‑Klärung unterstützen und eine fokussiertere Grundlage für die Entwicklungspläne beider Firmen schaffen.

Mit diesem Schritt positionieren sich Enercity und Thüga deutlich als Unternehmen, die sich auf eine klare Eigentümerstruktur und eine zukunftsorientierte Wachstumsstrategie fokussieren. Diese Maßnahme wird voraussichtlich die operative Effizienz steigern und die Basis für langfristigen Erfolg stärken.