Unternehmensnachrichten
Die Epigenomics AG wird ihre Aktionäre am 27. Mai 2026 in einer ordentlichen Hauptversammlung über mehrere strategische Themen informieren. In der Versammlung soll zunächst der Jahresabschluss sowie die Management‑ und Aufsichtsratsberichte für das Geschäftsjahr 2025 geprüft werden. Darüber hinaus werden die Vergütungspakete der Direktoren sowie deren Verantwortlichkeiten thematisiert.
Kapitalerhöhung und neues Genehmigungskapital
Der Vorstand und der Aufsichtsrat haben einen Vorschlag zur Kapitalerhöhung vorgelegt. Er sieht die Ausgabe bis zu 219.000 neuer Aktien unter einem 4:1‑Anmeldeverhältnis vor. Das Ergebnis ist ein neues genehmigtes Kapital von etwa 807.000 Euro. Dieses Kapital soll dem Unternehmen ermöglichen, eigenständig oder durch Vermögensfinanzierungsinstrumente in die Zukunft zu investieren, ohne auf externe Kreditquellen zurückgreifen zu müssen.
Die Bedingungen für die Aktienausgabe umfassen:
- Die Möglichkeit, das gesetzliche Bezugsrecht in ausgewählten Fällen auszuschließen – etwa bei kleinen Allokationen, bei Optionen und Warrants sowie bei speziellen Akquisitionen.
- Die Festlegung von Ausnahmeregelungen für diese Fälle, um die Flexibilität bei der Kapitalbeschaffung zu erhöhen.
Wahl eines externen Abschlussprüfers
Ein weiteres Thema ist die Auswahl eines externen Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2026. Die Versammlung soll über den Kandidaten entscheiden, der die Jahresabschlüsse prüfen und die Unabhängigkeit der Prüfungsfunktion sichern wird.
Zielsetzung
Die Gesamtstrategie zielt darauf ab, die finanzielle Flexibilität der Epigenomics AG zu steigern. Durch die Kapitalerhöhung soll das Unternehmen in der Lage sein, schneller auf Marktchancen zu reagieren und gleichzeitig die Kosten für Fremdkapital zu reduzieren. Die Ausnahmen vom gesetzlichen Bezugsrecht sollen die Geschwindigkeit und Effizienz bei der Kapitalbeschaffung erhöhen, ohne die Kontrollmechanismen zu gefährden.
Wichtige Datenpunkte
- Datum der Hauptversammlung: 27. Mai 2026
- Jahresabschluss: 2025
- Kapitalerhöhung: bis zu 219.000 neue Aktien (4:1‑Anmeldeverhältnis)
- Neues genehmigtes Kapital: ca. 807.000 Euro
- Prüfung des Jahresabschlusses: 2026
- Ausnahmeregelungen: kleine Allokationen, Optionen, Warrants, spezielle Akquisitionen
- Ziel: Erhöhung der finanziellen Flexibilität




