BASF SE – Quartalsbericht 1. Quartal 2026
BASF SE hat die Ergebnisse des ersten Quartals 2026 veröffentlicht und weist ein leichtes Umsatzrückgang auf, während die Volumen moderat zugenommen haben. Das Unternehmen bestätigt weiterhin seine Jahreserwartungen und behält die Dividende von 2,25 € pro Aktie bei.
Aktienrückkaufprogramm
Das bis Ende Juni 2026 laufende Aktienrückkaufprogramm hat bereits 17,5 Millionen Aktien zurückgekauft und ist Teil einer umfassenderen Strategie, bis Ende 2028 bis zu 4 Milliarden € in Rückkäufe zu investieren. Dieser Ansatz unterstreicht die solide Kapitalstruktur des Unternehmens und stärkt gleichzeitig den Shareholder Value.
Neue Geschäftseinheit – Agrar‑Solutions
Die Geschäftsführung betonte die Einführung einer neuen Agrar‑Solutions‑Division. Diese Einheit soll ein eigenständiges Unternehmen werden und plant einen Börsengang an der Frankfurter Börse für 2027. Durch die Auslagerung dieser hochpotenziellen Sparte wird BASF die operative Flexibilität erhöhen und gleichzeitig das Risiko der traditionellen chemischen Segmente reduzieren.
Finanzielle Prognose
Der Vorstand bekräftigte seine Prognose für Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation (EBITDA) sowie für den freien Cash‑Flow des Jahres. Er wies darauf hin, dass die anhaltenden Währungs‑ und Rohstoffwiderstände erst im zweiten Halbjahr des Jahres abnehmen werden. Diese Einschätzung basiert auf der Analyse aktueller Wechselkurse, Rohstoffpreisschwankungen und globaler Lieferkettenentwicklungen.
Perspektive
BASF bleibt auf Kurs, um seine strategischen Ziele zu erreichen. Die Kombination aus einem starken Rückkaufprogramm, der Auslagerung einer vielversprechenden Agrar‑Solutions‑Division und einer klaren finanziellen Outlook positioniert das Unternehmen nachhaltig für die kommenden Jahre. Die erwartete Stabilisierung der Währungs‑ und Rohstoffmärkte im zweiten Halbjahr 2026 wird voraussichtlich die operative Performance weiter optimieren.




