Hintergrund der Einigung
CTS Eventim AG & Co. KGaA, notiert an der Xetra, hat im ersten Januar dieses Jahres die Einigung mit dem Deutschen Verbraucherbund veröffentlicht. Die Verhandlung entstand aus Streitigkeiten bezüglich Ticket‑Rückerstattungen, die im Zuge von Veranstaltungsstornierungen während der COVID‑19‑Pandemie entstanden sind.
Rahmenbedingungen der Vereinbarung
- Verbraucher, deren Forderungen im Gerichtsregister eingetragen sind, erhalten einen Standard‑Gutschein in Höhe von 20 Euro.
- Der Gutschein kann über das Online‑Portal von Eventim eingelöst werden.
- Die Vereinbarung gilt für alle betroffenen Buchungen und ersetzt bisherige Rückerstattungsforderungen.
Marktumfeld zum Zeitpunkt der Ankündigung
- Der MDAX fiel an den Handelstag der Ankündigung moderat, was auf ein vorsichtiges Handelsklima hindeutet.
- Die Kursentwicklung von CTS Eventim war in den letzten Wochen relativ stabil, wobei die Aktienkursbewegung innerhalb von ±3 % blieb.
- Im Kommunikationsdienstleistungssektor verzeichnet die Branche insgesamt ein langsames, aber beständiges Wachstum.
Position von Eventim im deutschen Ticketmarkt
- Eventim gilt als führender Ticketanbieter in Deutschland und betreibt ein breites Vertriebsnetz.
- Das Unternehmen nutzt verschiedene Vertriebskanäle, darunter Online‑Portal, mobile Apps, Call‑Center und Partnerschaften mit Veranstaltern.
- Analysten betonen die starke Marktposition und die Fähigkeit, durch Diversifikation das Risiko von Einzelfällen zu reduzieren.
Auswirkungen der Einigung auf das Unternehmensimage
- Die Vereinbarung wird erwartet, das Vertrauen der Verbraucher zu stärken und die Kundenzufriedenheit zu erhöhen.
- Durch die Bereitstellung von Gutscheinen anstelle von Rückerstattungen signalisiert Eventim einen kundenfreundlichen Ansatz.
- Das Image des Unternehmens im Bereich Kundenservice soll weiter gefestigt werden, ohne dass signifikante Kosten für das Unternehmen entstehen.
Finanzielle Perspektive
- Die finanziellen Kennzahlen von CTS Eventim zeigen weiterhin ein stabiles Wachstum im Kommunikationsdienstleistungssektor.
- Die Kosten für die Gutscheine betragen gering im Vergleich zu potenziellen Rückerstattungen und wirken sich nicht signifikant auf die Gewinnmarge aus.
- Analysten prognostizieren, dass die Einigung die langfristige finanzielle Stabilität des Unternehmens unterstützt, während gleichzeitig das Markenimage positiv beeinflusst wird.




