Unternehmensnachrichten
BASF hat vorläufige Gespräche mit Evonik Industries über einen möglichen Übernahmevorstoß geführt. Der deutsche Chemiekonzern hat ein Angebot von etwa 22 € pro Evonik‑Aktie abgegeben, ein Niveau, das das Evonik‑Management als zu niedrig erachtet, um eine formelle Due‑Diligence einzuleiten. Die Evonik‑Aktie ist seit der Ankündigung des Interesses um rund zehn Prozent gestiegen. Das Angebot stellt einen moderaten Aufschlag zum aktuellen Schlusskurs dar.
Analysten betonen, dass eine erfolgreiche Transaktion BASFs Produktpalette und regionale Präsenz erweitern könnte, jedoch müssen Finanzierung, regulatorische Prüfungen sowie die Position des Hauptaktionärs Evoniks, der RAG Stiftung, geklärt werden. Gleichzeitig reagierten Marktteilnehmer mit einer moderaten Kurssteigerung bei Evonik, was das anhaltende Interesse an einer möglichen Fusion widerspiegelt, während die bestehenden Unsicherheiten anerkannt werden.




