Evonik Industries AG eröffnet strategische Partnerschaft für Kreislaufplastikverwertung
Evonik Industries AG hat bei der IFAT München 2026 eine wegweisende Kooperation mit Vary Tech und SupeZET verkündet, die darauf abzielt, gemischte Plastikabfälle in hochwertiges Pyrolyseöl und zyklisches Naphtha zu verwandeln. Das Joint Venture wird durch die Gründung einer neuen singapurischen Gesellschaft unterstützt und soll die Markteinführung der Technologie beschleunigen, die sich auf die sauerstofffreie Pyrolyseinheit von Vary Tech sowie auf die downstream Raffinationsmodule von Evonik stützt.
Die Initiative ist strategisch darauf ausgerichtet, die zunehmend verschärften globalen Vorschriften für den Plastikkreislauf zu erfüllen und petrochemische Qualitätsrückstände für bestehende Lieferketten bereitzustellen. Im Rahmen des Projekts wird eine Demonstrationsanlage in Asien errichtet, um Singapurs Ziel eines Zero‑Waste‑Ökosystems weiter voranzutreiben. Diese Maßnahme demonstriert Evoniks konsequentes Engagement für nachhaltige chemische Lösungen und die Integration von Kreislaufwirtschaftstechnologien in die industrielle Wertschöpfung.
Durch die Kombination der Expertise von Evonik im Bereich der chemischen Verarbeitung mit der innovativen Pyrolysetechnologie von Vary Tech entsteht ein starkes Mehrwertangebot: Rohstoffe aus Plastikabfällen werden nicht nur recycelt, sondern in Produkte umgewandelt, die den gleichen Qualitätsstandards wie traditionelle petrochemische Ausgangsstoffe entsprechen. Die daraus resultierenden Produkte unterstützen bestehende Lieferketten, reduzieren Abhängigkeiten von fossilen Rohstoffen und stärken gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der beteiligten Unternehmen.
Diese Partnerschaft stellt einen wichtigen Meilenstein in Evoniks langfristiger Strategie dar, nachhaltige und zirkuläre Prozesse in die Kernkompetenz des Unternehmens zu integrieren. Gleichzeitig positioniert sich Evonik als Vorreiter in der Entwicklung von Lösungen, die sowohl wirtschaftlich rentabel als auch umweltverträglich sind.




