Evonik Industries AG prüft potenzielle Rückforderungsansprüche aus US‑Zollstreitigkeiten
Evonik Industries AG, der an der Xetra notierte deutsche Spezialchemiehersteller, hat bekannt gegeben, dass das Unternehmen mögliche Rückforderungsansprüche im Zusammenhang mit jüngsten US‑Zollstreitigkeiten prüft. In einem Statement zum Interim-Finanzchef des Unternehmens wurde mitgeteilt, dass Evonik eine Rückgewinnung eines relativ geringen Betrags erwägt. Dieser Einschlag beruht darauf, dass ein erheblicher Teil der US‑Operationen des Unternehmens lokal produziert wird und somit nur teilweise von Importzöllen betroffen ist.
Vorgehensweise des Unternehmens
Evonik hat beschlossen, zunächst die nächsten Schritte der US‑Regierung abzuwarten, bevor entschieden wird, ob Ansprüche geltend gemacht werden. Weitere Details zur Höhe des potenziellen Anspruchs wurden nicht veröffentlicht, sodass die genaue finanzielle Auswirkung derzeit nicht abschätzbar ist.
Fokus auf Kernbereiche
Parallel zu diesen rechtlichen Erwägungen bleibt die Unternehmensstrategie unverändert. Evonik konzentriert sich auf die Erhaltung und Weiterentwicklung seines Produktportfolios in den Bereichen Konsumgüter, Tierernährung und Pharma. Gleichzeitig arbeitet das Unternehmen daran, die sich wandelnde Handelslandschaft zu navigieren und potenzielle Risiken zu minimieren.
Zusammenfassung
Evonik prüft, ob ein kleiner finanzieller Rückforderungsanspruch aus US‑Zollstreitigkeiten möglich ist, wobei die lokale Produktionsstruktur als Schlüsselfaktor identifiziert wurde. Das Unternehmen bleibt in seiner Kernstrategie stabil und beobachtet die US‑Regierung aufmerksam, um zeitnah Entscheidungen zu treffen.




