Finexity AG erweitert digitale Kapitalmarktsphäre durch Übernahme von OneCrowd‑Emissionen
Finexity AG hat offiziell einen Letter of Intent (LOI) mit dem Insolvenzverwalter der OneCrowd‑Gruppe abgeschlossen. Der LOI sieht die Übernahme der Verwaltung von rund 70 Emissionen vor, die bislang über die OneCrowd‑Plattform abgewickelt wurden.
Genehmigung und strukturelle Umsetzung
Der Aufsichtsrat von Finexity hat die Vereinbarung genehmigt. Im Rahmen der Transaktion werden sämtliche Emittenten‑, Investor‑ und Berichtspflichten an die bestehende Infrastruktur von Finexity übergeben. Gleichzeitig erhalten derzeitige OneCrowd‑Nutzer die Möglichkeit, sich freiwillig auf einer Finexity‑Investitionsplattform zu registrieren.
Strategische Ziele
Die Übernahme wird als strategischer Schritt zur Konsolidierung des digitalen Kapitalmarkts und zur Erweiterung der Kundenbasis von Finexity positioniert. Durch die Integration der OneCrowd‑Emissionen soll die Plattformnutzung gesteigert und die Angebotspalette für zukünftige Emissionen sowie ergänzende Dienstleistungen ausgebaut werden.
Zeitplan und Vertragsbedingungen
Finexity wird die OneCrowd‑Plattform bis Ende Dezember 2026 im Rahmen einer Kosten‑beteiligungsvereinbarung betreiben. Nach diesem Zeitraum soll die Verwaltung unter Bedingungen weitergeführt werden, die die bestehenden wirtschaftlichen Verhältnisse erhalten.
Ausblick
Das Management betont, dass die Maßnahme die Plattformnutzung erhöhen und neue Chancen für nachfolgende Emissionen sowie zusätzliche Dienstleistungen eröffnen kann. Die Einbindung der OneCrowd‑Emissionen dürfte die Reichweite von Finexity im Bereich digitaler Kapitalmärkte signifikant erweitern und die Wettbewerbsposition stärken.




