Unternehmensnachrichten

Finexity AG hat den Abschluss eines Letter of Intent mit dem Insolvenzverwalter der OneCrowd GmbH sowie deren Tochtergesellschaften bestätigt. Der Vertrag zielt darauf ab, die Verwaltung von rund siebzig Emissionen, die bislang von OneCrowd betreut wurden, zu übernehmen.

Kernaussagen des Letter of Intent

  1. Fortführung der Plattformaktivitäten Investoren, die bereits auf der OneCrowd-Plattform registriert sind, können ihre Beteiligungen freiwillig über die zukünftige Finexity Invest-Plattform verfolgen.

  2. Temporäre finanzielle Unterstützung Eine finanzielle Zuwendung sichert die weitere Betreibung der OneCrowd-Plattform bis Ende Dezember 2026. Diese Maßnahme gewährleistet einen geordneten Übergang für Emittenten und Investoren.

  3. Strategische Ausrichtung von Finexity Die Vereinbarung wird als Teil der Expansionsstrategie von Finexity betrachtet, die Emittenten- und Nutzerbasis im Bereich der digitalen Kapitalmarktinfrastruktur auszubauen.

  4. Unverbindlichkeit des Letter of Intent Der Vertrag bleibt ohne rechtliche Bindung, bis die abschließenden Verträge abgeschlossen und die erforderlichen behördlichen Genehmigungen vorliegen.

Auswirkungen auf Marktteilnehmer

  • Investoren erhalten weiterhin einen verlässlichen Zugang zu ihren Beteiligungen, ohne dass ihre Registrierung zwingend erforderlich ist.
  • Emittenten profitieren von einer stabilen Überbrückungsphase, die den Verkauf und die Verwaltung ihrer Emissionen nicht unterbricht.
  • Finexity positioniert sich dadurch als potenzieller Betreiber einer erweiterten digitalen Kapitalmarktinfrastruktur.

Die Entwicklung deutet auf eine verstärkte Integration von Finexity in den Markt für digitale Kapitalprodukte hin, wobei die Übergangsphase bis Dezember 2026 als kritischer Zeitraum für die Sicherstellung von Kontinuität gilt.