Unternehmensnachrichten – Formycon AG

Im Rahmen des Jahresberichts zum Geschäftsjahr zum 30. September 2026 hat die Formycon AG angekündigt, dass für die beiden ersten auf dem Markt erhältlichen Biosimilars – FYB201 (Ranibizumab) und FYB202 (Ustekinumab) – keine zahlungswirksamen Abschreibungen in den konsolidierten Ergebnissen verbucht werden. Diese Entscheidung folgt einer systematischen Neubewertung der Vermögenswerte, die durch die Herabsetzung der Erlösprognosen der Commercialisation‑Partner ausgelöst wurde. Die Partner haben ihre Erwartungen zurückgestellt, weil ein stark wettbewerbsintensiver Markt mit zunehmendem Preisdruck die Prognosen für die Umsätze dieser Produkte belastet.

Auswirkungen auf die Unternehmenszahlen

Die Unternehmensprognosen für das Geschäftsjahr 2026 – insbesondere Umsatz, EBITDA und Working Capital – bleiben unverändert. Alle genannten Kennzahlen liegen jedoch am unteren Ende der zuvor kommunizierten Bandbreiten. In einem deutlichen Umstieg wurden die prognostizierten EBITDA‑Werte an den negativen Bereich verschoben. Dieser Schritt spiegelt die Auswirkungen der Investition in die Joint‑Venture‑Gesellschaft Bioeq wider, deren Performance eng an den Verkaufszahlen von FYB201 gekoppelt ist.

Die Abschreibungen, die auf die Neubewertung zurückzuführen sind, sind nicht zahlungswirksam und haben keine Auswirkungen auf die Cashflows. Daher bleibt die Liquidität der Formycon AG trotz der reduzierten Erlösprognosen stabil.

Ausblick und weitere Informationen

Formycon AG plant, die Ergebnisse für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres zum 30. September 2026 am 12. November 2026 zu veröffentlichen. Im Anschluss wird das Unternehmen die Implikationen dieser Entwicklungen in einem geplanten Telefonat erläutern. Investoren und Analysten können damit weitere Einsichten in die strategische Ausrichtung und die finanzielle Stabilität des Unternehmens erhalten.