Unternehmensnachrichten

Frasers Group hat seine Beteiligung an der Hugo Boss AG auf knapp 48 % erhöht. Die letzte Annahmefrist für das freiwillige Übernahmeangebot schloss am 13. August. Der britische Einzelhändler hält nun 47,89 % der stimmberechtigten Anteile. Zusätzlich erhöhen Optionen und Derivate die Gesamtauslastung auf etwa 78 %.

Der Vorstand von Hugo Boss betonte erneut das strategische Reset‑Programm und legt den Fokus auf Ladenstädte und die Straffung des Produktportfolios. Das Management begrüßt das langfristige Engagement von Frasers, stellte jedoch klar, dass das kürzliche Geldangebot nicht als vollständige Übernahme gedacht war.

Am Tag nach der Mitteilung wurden die Hugo Boss‑Aktien in Frankfurt leicht unter dem Kurs gehandelt. Die eigenen Aktien von Frasers in London verzeichneten einen moderaten Anstieg. Die Entwicklung folgt einer Reihe von Teilannahmen des Angebots, die letztlich die 30‑Prozent‑Schwelle für eine gesetzliche Ermächtigung zur verpflichtenden Übernahme gemäß deutschem Recht nicht erreichten.