Fresenius SE & Co. KGaA vollzieht strategische Kontrolle über mAbxience

Fresenius SE & Co. KGaA hat am 30. September 2026 die endgültige Übernahme der restlichen 45 % von mAbxience Holding S.L. abgeschlossen. Damit wird die Biosimilar-Plattform vollständig im Eigentum der Unternehmensgruppe. Die Transaktion wurde auf bis zu 750 Millionen Euro bewertet und beinhaltete eine erfolgsabhängige Zahlung, die an die Genehmigung der Produktionsstandorte gekoppelt ist.

Durch die vollständige Kontrolle erlangt Fresenius die volle Verantwortung für die Kostenstruktur, die Kapazität und den Einführungstermin der Plattform. Diese Integration stärkt die Position des Unternehmens im rasch wachsenden Biosimilarmarkt erheblich. Der Erwerb steht im Einklang mit der Unternehmensstrategie „Future Fresenius" und soll unmittelbar zum Gewinn der Gruppe beitragen.

Konsolidierung der biopharmazeutischen Wertschöpfungskette

Der Kauf konsolidiert die gesamte biopharmazeutische Wertschöpfungskette von Forschung über Entwicklung bis zur Kommerzialisierung unter Fresenius Kabi. Diese vertikale Integration ermöglicht es, Qualitätsstandards zu erhöhen, die Versorgungssicherheit zu verbessern und die Innovationsgeschwindigkeit zu steigern. Die neu erworbene Plattform liefert zudem ein robustes Fundament für zukünftige Produktentwicklungen und strategische Allianzen im Bereich Biosimilars.

Ausblick

Mit diesem Schritt festigt Fresenius nicht nur seine Marktposition, sondern schafft auch einen klaren Fahrplan für die nächsten Jahre. Die vollständige Kontrolle über die Produktion, Kosten und Zeitpläne der Biosimilar-Plattform verspricht, die Effizienz zu erhöhen, das Risiko zu minimieren und die Gewinnspanne zu maximieren. In einer Branche, in der Zeit und Zuverlässigkeit entscheidend sind, verschafft sich Fresenius einen entscheidenden Vorsprung, der die Grundlage für nachhaltiges Wachstum bildet.