Unternehmensnachrichten

Fresenius SE & Co. KGaA hat die Entscheidung getroffen, seine regulären Inhaberaktien, die bei der Jahresversammlung 2026 genehmigt wurden, automatisch in Namensaktien umzuwandeln. Diese Umwandlung erfolgt anteilig im Verhältnis 1:1 über die Verwahrbanken unmittelbar nach Marktschluss am 12. August. Der erste Handelstag der neuen Namensaktien ist für den 13. August vorgesehen. Aktionäre müssen keine zusätzlichen Maßnahmen ergreifen; die mit den Aktien verbundenen Rechte – einschließlich des Dividendenanspruchs, des Stimmrechts und der Teilnahme an zukünftigen Hauptversammlungen – bleiben unverändert.

Die neuen Aktien werden weiterhin unter demselben Börsenkürzel gehandelt. Zur Erleichterung der direkten Kommunikation mit Investoren wird Fresenius ein gesetzliches Aktienregister einrichten. Das Ziel dieser Umstrukturierung ist es, die Transparenz zu erhöhen und die Interaktion mit den Aktionären zu vereinfachen. Gleichzeitig soll der zugrunde liegende Marktwert der Aktien während der Übergangsphase reibungslos und stabil bleiben.

Diese Maßnahme spiegelt das strategische Bestreben von Fresenius wider, die Governance-Struktur zu modernisieren und die Effizienz der Kapitalmärkte für sämtliche Anteilseigner zu optimieren. Durch die Umwandlung in Namensaktien wird die Möglichkeit geschaffen, die Rechte der Aktionäre präziser zu verfolgen, wodurch das Unternehmen eine stärkere Bindung zu seinen Investoren aufbauen kann. Gleichzeitig positioniert sich Fresenius als Vorreiter im Bereich der Wertpapiertransparenz und unterstreicht damit seine Führungsposition im Gesundheitssektor.