Unternehmensnachrichten

Fresenius SE & Co. KG hat den Verkauf von 7,8 Millionen Aktien seiner Tochtergesellschaft Fresenius Medical Care (FMC) abgeschlossen. Durch diese Transaktion sinkt der Anteil der Muttergesellschaft am Dialyse‑Spezialisten auf etwa 25 %.

Die Maßnahme ist Teil einer umfassenden Restrukturierung des Unternehmens und soll unmittelbar positive finanzielle Effekte erzielen. Die Gruppe hat die Wachstumsaussicht für das Kern‑EBITDA pro Aktie auf einen Bereich von 10 % – 15 % angehoben, im Vergleich zu den zuvor 5 % – 10 %.

Im Frühjahr wurden solide operative Ergebnisse berichtet. Sowohl der Umsatz als auch das bereinigte EBIT wiesen deutliche Zuwächse auf. Gleichzeitig modernisierte Fresenius seine Kapitalstruktur: Die bestehenden Aktien wurden in Inhaberaktien umgewandelt und ein neuer Ticker eingeführt, um die Aktionärstransparenz zu erhöhen.

Die Ratingagentur Fitch hat die Kredit‑Outlook des Unternehmens von „stabil" auf „positiv" ausgeweitet. Analysten von Morgan Stanley haben den Kurszielpreis angehoben und die „Übergewichtung" in ihrer Empfehlung bekräftigt. Sie heben die starke Leistung in den wichtigsten Geschäftsbereichen hervor.