Fresenius SE & Co. KGaA kündigt die Gründung von Fresenius Ventures an
Fresenius SE & Co. KGaA hat die Gründung einer Corporate‑Venture‑Capital‑Abteilung, Fresenius Ventures, bekannt gegeben. Ziel ist es, die Beteiligung des Unternehmens am Innovationsprozess im Gesundheitswesen zu vertiefen und dabei systematisch neue, vielversprechende Technologien und Geschäftsmodelle zu identifizieren, zu fördern und zu skalieren.
Die neue Einheit soll innerhalb der nächsten fünf Jahre mehr als 200 Millionen Euro in Start‑ups der Frühphase sowie in Wachstumsunternehmen investieren. Der Fokus liegt dabei auf Unternehmen, deren Kernplattformen mit den Bereichen Biopharma, Medizintechnik und Pflege der Gruppe in Einklang stehen. Durch diese gezielte Auswahl kann Fresenius Ventures die Stärken der Muttergesellschaft optimal nutzen und gleichzeitig die Reichweite der Gruppe im Gesundheitsökosystem erweitern.
Kombination von Kapital und Expertise
Die Initiative kombiniert nicht nur finanzielle Mittel, sondern auch die umfangreiche medizinische, regulatorische und operative Expertise von Fresenius. Portfoliounternehmen erhalten Zugang zu klinischen, wissenschaftlichen und akademischen Netzwerken, die sich in der Vergangenheit als entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung von Innovationen erwiesen haben. Diese Synergie soll den Weg für schnelle, marktorientierte Entwicklungen ebnen und die Durchdringung neuer Technologien in die Versorgungsketten der Gruppe beschleunigen.
Führung und strategische Ausrichtung
Als Geschäftsführer der neuen Venture‑Unit wurde Dr. Thomas Michael Thestrup eingesetzt, der zuvor bei Angelini Ventures tätig war. Seine Erfahrung im Bereich Venture‑Capital und in der Arbeit mit hochinnovativen Unternehmen im Gesundheitssektor verspricht, die Vision von Fresenius Ventures wirkungsvoll umzusetzen. Unter seiner Führung soll die Einheit sowohl als Katalysator für technologische Durchbrüche als auch als Plattform für unternehmerisches Talent fungieren.
Beitrag zur umfassenden Innovationsagenda
Fresenius Ventures wird als strategischer Schritt dargestellt, um frühzeitig Zugang zu bahnbrechenden Technologien und unternehmerischem Talent zu sichern. Durch die gezielte Investition in Start‑ups, die sich mit den Kernkompetenzen von Fresenius überschneiden, stärkt die Gruppe ihre Innovationsagenda und festigt ihre Position als führender Akteur im globalen Gesundheitsökosystem. Die neue Abteilung ist damit ein zentrales Element in der langfristigen Strategie von Fresenius, die Grenzen des medizinischen Fortschritts zu erweitern und gleichzeitig den Nutzen für Patienten weltweit zu maximieren.




