Analyse der aktuellen Bewertung von Hannover Rück
Am 6. Februar 2026 bestätigten Analysten bei Berenberg eine „Kauf"-Empfehlung für Hannover Rück. Gleichzeitig vermerkten sie zu diesem Zeitpunkt einen leichten Rückgang des Aktienkurses. Das Ergebnis, das das Unternehmen für das Jahr 2025 veröffentlicht hatte, zeigte einen Rekordsurplus von 2,64 Mrd. Euro – ein Anstieg von rund 13 % gegenüber dem Vorjahr. Diese positive Entwicklung steht im Kontrast zu den erheblichen Verlusten, die durch die verheerenden Waldbrände in Kalifornien entstanden sind.
Trotz der genannten Verluste gelang es Hannover Rück, seine Ertragsbasis zu stärken. Der Rekordsurplus wurde in mehreren Marktkommentaren hervorgehoben und deutet auf ein robustes Geschäftsmodell sowie eine solide Risikokontrolle hin. Die Analysten betonen, dass das Unternehmen durch seine globale Präsenz und seine Position als drittgrößter Rückversicherer eine stabile Ertragsbasis besitzt, die das Surpluswachstum unterstützt.
Der Aktienkurs, der an der Xetra in Euro gehandelt wird, hat seit der Ergebnisveröffentlichung moderaten Abwärtsdruck erfahren. Dieses Kursverhalten lässt sich mit der Vorsicht des Marktes in Verbindung bringen: Anleger reagieren empfindlich auf die jüngsten Naturkatastrophen, die das Risikoprofil von Rückversicherern erhöhen. Dennoch bleibt das Marktsentiment vorsichtig positiv. Die Analysten sehen die robuste Rentabilität und die stabilen Erträge des Unternehmens als wesentliche Unterstützung für die Bewertung an.
Insgesamt legt das jüngste Ergebnis von Hannover Rück nahe, dass das Unternehmen in der Lage ist, sowohl externe Schocks zu absorbieren als auch gleichzeitig seine Ertragskraft zu erhöhen. Die „Kauf"-Empfehlung bei Berenberg spiegelt die Erwartung wider, dass die Aktie langfristig von den positiven Fundamentaldaten profitieren wird, während kurzfristige Kursbewegungen durch die aktuelle Marktsituation bestimmt werden.




