Unternehmensnachrichten
Hapag‑Lloyd AG hat zum 2. März die Einführung einer Kriegsrisikozuschlaggebühr für Fracht angekündigt, die über den Golf von Aden sowie den Persischen Golf fährt. Die zusätzliche Gebühr, die als fester Betrag pro Container festgelegt ist, gilt für Standard‑, Kühl‑ und Sonderausrüstungsliefersätze, die in den Oberen Golf, den Persischen Golf und den Arabischen Golf ein- und auslaufen.
Die Maßnahme folgt auf die verstärkten Spannungen rund um den Hormuz‑Strom, wo das Unternehmen zudem den Transit durch die Hormuz‑Passage eingestellt hat. Gleichzeitig vermerken Marktbeobachter, dass die Frachtkosten aufgrund der regionalen Unsicherheit stark gestiegen sind, was die Aktien mehrerer Reedereien, darunter Hapag‑Lloyd, in Richtung jüngster Höchststände treibt. Obwohl das Unternehmen mehrere Schiffe im Persischen Golf festhält, verfolgt es weiterhin gezielte Integrationsmöglichkeiten, etwa eine vorgeschlagene Partnerschaft mit Zim. Insgesamt spiegelt die Strategie des Unternehmens einen Versuch wider, betriebliche Unterbrechungen und Kostenbelastungen durch das sich wandelnde geopolitische Klima zu steuern.




