Quartalsbericht der Hoenle AG – Zweites Quartal 2025/26

Ergebnisentwicklung

Die Hoenle AG hat ein Ergebnis erzielt, das die Erwartungen übertrifft. Das EBITDA ist im Vergleich zum ersten Quartal deutlich gestiegen, was auf eine verbesserte operative Effizienz und Kosteneinsparungen zurückzuführen ist. Trotz moderaten Umsatzwachstums bleibt das Ergebnis positiv, da die Kostenkontrolle die Gewinnspanne erhöht hat.

Umsatztrends

  • Klebstoffsysteme Das Segment Klebstoffsysteme verzeichnete einen Aufschwung und trug wesentlich zum Umsatzwachstum bei. Die Nachfrage in der Elektronik-, Medizin- und Optikbranche hat sich stabilisiert, was auf die hochentwickelten Klebstofflösungen des Unternehmens zurückzuführen ist.

  • Aushärtungs- und Desinfektionsmittel Der Verkauf dieser Produkte blieb durch einen breiteren Markteinbruch und die Insolvenz eines Großkunden belastet. Das Ergebnis des Segments ist daher schwächer ausgefallen, bleibt aber im Rahmen der Jahresplanung.

Management‑Prognose für 2025/26

Das Management bestätigt die Prognose für das Geschäftsjahr 2025/26. Ziel ist ein moderates Umsatzwachstum, unterstützt durch stabile EBITDA‑Raten. Laufende Kostenreduzierungs‑ und Effizienzmaßnahmen haben bereits die Rentabilität verbessert und sollen in Zukunft weiter ausgebaut werden.

Fokus auf Technologie und Innovation

  • Hochtechnologische Klebstofflösungen – Schwerpunkt liegt auf Elektronik-, Medizin- und Optikbranchen.
  • UV‑Aushärtungstechnologien – Weiterentwicklung und Ausbau der Aushärtungseinheit, um die Position im Markt zu stärken.

Marktdynamik und geografische Aussichten

Trotz geopolitischer Unsicherheiten und vorsichtiger Investitionsverhalten im Maschinenbau erwartet der Vorstand weiterhin Projektaktivitäten. Potenzielle Aufwärtspotenziale liegen insbesondere in Nordamerika und Asien, wo neue Projekte und Partnerschaften die Nachfrage nach hochqualitativen Klebstoffsystemen steigern könnten.

Analystenbewertung

Die Analystenaktualisierung hält die positive Empfehlung aufrecht. Die solide EBITDA‑Performance des Unternehmens, unterstützt durch betriebliche Anpassungen und Kosteneffizienz, bildet die Grundlage für diese Einschätzung.