Schließung der Produktionsstätte Lüneburg – ein strategischer Meilenstein für Jungheinrich

Die Jungheinrich AG hat die endgültige Schließung ihrer Produktionsstätte in Lüneburg zum Ende März 2027 angekündigt. Dieser Schritt folgt einem langwierigen Arbeitskampf, der mehr als einen Monat dauerte und dessen Abschluss nun einen klar definierten Abwicklungsplan vorsieht. Management und die Gewerkschaft IG Metall haben eine verbindliche Vereinbarung getroffen, die einen Sozialplan, einen Tarifvertrag sowie sämtliche Abwicklungsmaßnahmen für die rund 160 betroffenen Beschäftigten beinhaltet.

Strukturierte Abwicklung und sozialverträgliche Maßnahmen

Jungheinrich hat die Vereinbarung offiziell bestätigt und erklärt, dass die Abwicklungsregelungen unter anderem Abfindungen und die Einrichtung einer Transfergesellschaft umfassen. Diese Transfergesellschaft wird die Personalverlagerung in andere Standorte innerhalb der Unternehmensgruppe erleichtern und gleichzeitig sicherstellen, dass betroffene Mitarbeiter nicht ohne Perspektive zurückbleiben. Die klare, gesetzlich geprüfte Struktur der Abwicklung spiegelt das Engagement des Unternehmens wider, sozialverträglich zu handeln, während gleichzeitig operative Effizienz gesteigert wird.

Fokus auf Kernmärkte – eine zukunftsweisende Positionierung

Die Entscheidung, die Lüneburg‑Fabrik zu schließen, ist Teil einer umfassenderen Strategie von Jungheinrich, die darauf abzielt, betriebliche Abläufe zu rationalisieren und die Ressourcen auf die Kernmärkte in Europa, Amerika, Afrika und Asien zu konzentrieren. Durch die Verlagerung von Produktionskapazitäten und die Bündelung von Ressourcen in strategisch wichtigen Standorten kann das Unternehmen seine Wettbewerbsfähigkeit steigern, Kosten senken und gleichzeitig schneller auf Marktveränderungen reagieren. Diese Maßnahme positioniert Jungheinrich als dynamischen, globalen Akteur, der bereit ist, sich den Anforderungen eines sich wandelnden Industrieszenarios zu stellen.

Keine weiteren operativen Änderungen bekannt

Zum Zeitpunkt der Ankündigung wurden keine zusätzlichen operativen Änderungen veröffentlicht. Die Management‑ und Gewerkschaftsverträge legen jedoch einen klaren Rahmen für den Übergang fest und ermöglichen es dem Unternehmen, die Schließung ohne Unterbrechung anderer Geschäftsbereiche durchzuführen. Diese Vorgehensweise unterstreicht die Planungssicherheit und die strategische Weitsicht, die Jungheinrich als führenden Hersteller von Industrieausrüstung auszeichnen.

Fazit – Eine gezielte Restrukturierung für nachhaltigen Erfolg

Die Schließung der Lüneburg‑Produktionsstätte ist ein deutliches Signal für die Entschlossenheit von Jungheinrich, seine Ressourcen neu auszurichten und sich auf die profitabelsten Märkte zu konzentrieren. Durch die konsequente Umsetzung sozialverträglicher Abwicklungspläne und die Schaffung einer Transfergesellschaft demonstriert das Unternehmen gleichzeitig Verantwortungsbewusstsein gegenüber seinen Mitarbeitern. Diese Schritte stellen sicher, dass Jungheinrich seine Position als globale Marktführer in der Industrieausrüstung nicht nur behauptet, sondern weiter ausbaut.