Unternehmensnachrichten

Jungheinrich AG hat die Einstellung der Produktion an seinem Werk in Lüneburg bis Ende März 2027 angekündigt. Die Maßnahme folgt auf einen langwierigen Arbeitskonflikt, der vor über einem Jahr begann. Während der Konfliktdauer haben Arbeitnehmer und Management ein Abkommen über Entschädigungen und Restrukturierungen verhandelt. Das Werk war bislang profitabel, jedoch verweist das Unternehmen auf breitere strategische Überlegungen. Dazu zählen unter anderem der 2030+‑Plan zur Expansion in Nordamerika und in der Asien‑Pazifik‑Region.

Zusätzlich hat Jungheinrich den Verkauf seiner russischen Tochtergesellschaft an Insight Leasing abgeschlossen. Beim Verkauf wurden lokale Vermögenswerte sowie die russische Rechtseinheit des Unternehmens übertragen. Die Transaktion wurde nach regulatorischer Genehmigung abgeschlossen und der Transaktionspreis lag unter dem von der russischen Investitionskommission festgelegten Schwellenwert.

Diese Entwicklungen spiegeln Jungheinrichs Bemühungen wider, die Betriebsabläufe zu optimieren und gleichzeitig seine globale Präsenz zu erhalten. Dabei werden sowohl lokale Produktionsentscheidungen als auch internationale Expansionsstrategien in Einklang gebracht.