Unternehmensnachrichten – KAP AG: Revision der Finanzprognose 2026
Die KAP AG hat im Rahmen ihres Quartalsberichts eine nach unten gerichtete Revision der Finanzprognose für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Im Kern reduzieren die neuen Zahlen die erwarteten Umsätze, wobei insbesondere die Wechselkursschwankungen – vor allem die Aufwertung des israelischen Schekel und der ungarischen Forint gegenüber dem Euro – als primärer Treiber genannt werden.
Darüber hinaus hat die KAP AG berichtet, dass ein bedeutender Kunde im Segment Oberflächentechnologien, aktiv im Elektrofahrzeugmarkt tätig, unerwartet geplante Aufträge an seinem US‑Standort zurückgezogen hat. Dieser Rückzug hat zu einer Unterauslastung der Produktionskapazitäten geführt und wirkt sich negativ auf die Umsatzentwicklung aus.
Das Management hat daraufhin die normalisierte EBITDA‑Prognose entsprechend angepasst. Das Update stellt die fortlaufende Bewertung der Marktbedingungen durch die KAP AG dar und unterstreicht die entscheidende Rolle von Währungsschwankungen und der Kundennachfrage für die Leistungsprognose.
Insgesamt signalisiert die Revision, dass die KAP AG die aktuelle Volatilität des Devisenmärkes sowie die sensiblen Lieferkettenbeziehungen als wesentliche Einflussfaktoren auf ihre finanzielle Performance ansieht. Die Anpassungen sollen die Transparenz erhöhen und dem Unternehmen ermöglichen, agil auf die sich wandelnden Marktbedingungen zu reagieren.




