Kernaussagen der GFT-Technologies SE Studie zur KI‑Implementierung

  • Hauptbarriere Die Umfrage unter fast 1 000 CIOs und CTOs identifizierte veraltete Infrastruktur als die führende Hürde. Unternehmen verwerfen oder stoppen KI‑Projekte, weil ihre Systeme nicht die erforderliche Leistungsfähigkeit und Skalierbarkeit bieten.

  • Risiko von Modernisierung Befragte betonten, dass fehlende Modernisierungen potenziell Sicherheitslücken eröffnen könnten. Gleichzeitig sehen sie in einer zu schnellen Modernisierung ein Risiko für operative Stabilität.

  • Investitionen vs. Nutzen Das Tempo der KI‑Investitionen übersteigt laut den Befragten die greifbaren Geschäftsvorteile. Unternehmen investieren in KI, ohne dass ein entsprechender ROI erkennbar ist.

  • Geopolitische und regulatorische Faktoren Unsicherheiten auf geopolitischer Ebene sowie wechselnde Regulierungslandschaft beeinflussen die strategischen Entscheidungen wesentlich. Sie verstärken die Vorsicht bei der Einführung neuer KI‑Systeme.

  • Personalveränderungen Trotz des technologischen Fortschritts bleibt Skepsis darüber bestehen, ob Personalveränderungen im Kontext von KI gerechtfertigt sind. Viele Unternehmen sind unsicher, welche Kompetenzen künftig erforderlich sein werden.

  • Empfohlene Maßnahmen

  1. Grundlegende Upgrades – Modernisierung der Infrastruktur, um KI‑Workloads zu unterstützen.
  2. Stärkere Governance – Klare Richtlinien und Kontrollmechanismen für KI‑Projekte.
  3. Ausgerichtete Strategien – Integration von KI‑Initiativen in übergeordnete Geschäfts‑ und Personalstrategien, um Nachhaltigkeit und Skalierbarkeit sicherzustellen.
  • Schlussfolgerung Die Studie verdeutlicht eine wachsende Diskrepanz zwischen den ambitionierten KI‑Zielen von Unternehmen und der tatsächlichen Bereitschaft, vorhandene technologische Kapazitäten zu erweitern. Ohne gezielte Upgrades, Governance‑Verbesserungen und strategische Ausrichtung riskieren Organisationen, dass ihre KI‑Investitionen nicht den erwarteten Mehrwert generieren.