Unternehmensnachrichten

Knorr‑Bremse hat sich einer Koalition deutscher Industrieunternehmen angeschlossen, die ihre Unterstützung für die geplante Vereinfachung des deutschen Corporate Governance Code bekundet haben. In jüngsten Konsultationen lobte das Unternehmen die Intention der Kommission, den Code prägnanter, transparenter und international vergleichbarer zu gestalten.

Die Stellungnahme von Knorr‑Bremse betonte eine Präferenz für einen schlanken Ansatz bei der Vergütung von Aufsichtsräten. Das Unternehmen forderte ein flexibles Rahmenwerk, das unnötige Detailverhältnisse vermeidet, während wesentliche Governance‑Standards erhalten bleiben. Gleichzeitig äußerte Knorr‑Bremse – gemeinsam mit anderen Branchenteilnehmern – Bedenken, dass eine Reduktion der Offenlegung die Transparenz und die Qualität der Unternehmensführung gefährden könnte.

Diese Haltung spiegelt die breitere Debatte zwischen Investoren, Branchenverbänden und Corporate‑Governance‑Experten wider, die das Gleichgewicht zwischen Effizienz und robuster Aufsicht zu finden versuchen. Das Ergebnis der Konsultation soll voraussichtlich den endgültigen Entwurf des Codes prägen, der bis Ende September noch in Diskussion ist.